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Nach fünfmonatiger Vorlaufzeit konnte vergangenes Wochenende erfolgreich die gesamte IT-Infrastruktur der Stadtverwaltung Heubach und der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein in eine kommunale Cloudlösung überführt werden. Die sechs Jahre alte IT-Infrastruktur war in vielen Bereichen an seine Grenzen gekommen. Insbesondere die Anforderungen an den aktuellen Datenschutz und der Sicherheit der gespeicherten Daten waren nur mit immer größerem Aufwand zu gewährleisten. Rund 60 Arbeitsplätze, mehrere Server und rd. 50 Softwareanwendungen mussten in die neue Technologie überführt werden.  Zusammen mit dem kommunalen IT-Dienstleister ITEOS wurden alle Arbeitsplätze der Verwaltungen ausgetauscht. Die lokalen Server wurden außer Betrieb genommen und die sensiblen Daten in ein Hochsicherheitsrechenzentrum überführt. Die zu kopierenden Datenmengen hatten inzwischen eine Größe erreicht, dass mehrere Tage allein für die Datenmigration notwendig waren. Auf Basis der VMware-Cloudprodukte sind flexible Arbeitsplätze entstanden, die die Vorteile der Cloudtechnologie ideal umsetzen können. Erstmals wurde die vom früheren Rechenzentrum KIRU entwickelte Lösung für kleine Kommunen erfolgreich bei größeren Verwaltungseinheiten implementiert.  Zusammen mit dem Mitarbeiterteam von ITEOS und den örtlichen Administratoren Udo Ulrich (Heubach) und Uwe Eichhorn (VG Rosenstein) konnten nach einer kurzen Einweisung die meisten Mitarbeiter schon im Laufe des Dienstag wieder mit der Arbeit beginnen. „Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung für ihr besonderes Engagement in der Umstellungsphase und ITEOS für die gute Zusammenarbeit. Unsere Verwaltungen sind damit auch im IT-Bereich modern aufgestellt“, so Bürgermeister und Verbandsvorsitzender der VG Rosenstein Frederick Brütting

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1556 hatte sich die Reformation durchgesetzt, Heubach war evangelisch geworden. 300 Jahre später war wieder eine katholische Familie nachweisbar in Heubach, die des Apothekers Ernst Pliksburg, der in Wäschbeuren geboren 1858 die Heubacher Apotheke übernahm. Die Volkszählung vom Jahr 1859 zählte von 1189 Einwohnern vier katholische, neben der Familie Pliksburg noch eine „Mischehe“ und einzelne katholische Dienstboten. Im Zuge der Industrialisierung Heubach, insbesondere seit dem Aufschwung der Textilindustrie in den sogenannten Gründerjahren, stieg die Zahl der Katholiken in Heubach an. Ein Verzeichnis des Stadtschultheißen Wiedenhöfer von 1885 nennt eine Zahl von 38 katholischen Seelen, die, da es keine eigene Kirchengemeinde gab, in die Pfarrei Unterböbingen „eingepfarrt“ waren. Die ebenfalls zu Heubach gehörenden Katholiken von Beuren gehörten dagegen zur katholischen Pfarrei Bargau. Als die Zahl der, modern gesprochen, katholischen Arbeitsmigranten weiter stieg, begannen diese sich konfessionell zu organisieren. Im Jahr 1893 richteten 21 katholische Familienoberhäupter aus Heubach und Beuren ein Gesuch an das bischöfliche Ordinariat in Rottenburg „um Errichtung eines periodischen Gottesdienst“ in Heubach. Diese Petition vor 125 Jahren markiert im Grunde genommen die Geburtstunde der Heubacher Pfarrgemeinde. In der an erster Stelle auch von Apotheker Pliksburg unterzeichneten Petition heißt es: „Der Weg von hier nach Unterböbingen beträgt 5 km und ist zur Winterszeit der Schneewehen wegen, beschwerlich zu gehen. Der Weg den die Katholiken in Beuren zum Kirchgehen haben, beträgt circa 3 km und bei Schnee nicht gangbar. Durch all diese Umstände ist es den Katholiken hier nicht möglich, ihre Pflichten in allem Umfang gerecht zu werden“, lautete die Befürchtung, „wenn nicht die nötige Abhilfe geschaffen werden könnte.“ Das Gesuch, das auch von Pfarrer Hummel aus Unterböbingen und dessen Nachfolger Pfarrer Geisinger unterstützt wurde, erfuhr im bischöflichen Ordinariat in Rottenburg grundsätzlich eine positive Resonanz. Ein im selben Jahr dazu verfasstes Gesuch an die evangelische Kirchengemeinde um Abhaltung eines „periodischen Gottesdienstes“ in der Stadtpfarrkirche St. Ulrich stieß dagegen bei den Protestanten auf wenig Gegenliebe: “Der Kirchengemeinderat ist entschieden gegen die Gewährung des Gesuchs, da er kein dringendes Bedürfnis der Katholiken erblickt, sofern es noch andere Lokale gibt.“ Auch wenn das bischöfliche Ordinariat in Rottenburg und der katholische Kirchenrat in Stuttgart der Einrichtung einer Heubacher Gottesdienststätte positiv gegenüberstanden, wandte sich der Kirchenrat gegen den Kauf einer entsprechenden Liegenschaft. Vielmehr favorisierte er, „ein entsprechendes Lokal zu mieten“. Doch die Heubacher Katholiken dachten bereits weiter. Schon seit der Petition von 1893 gab es Überlegungen über einen Grundstückserwerb und auch konkrete Verhandlungen über den Ankauf eines alten, stillgelegten Fabrikgebäudes der Cannstatter Corsett-Fabrik Zoeppritz, Cantz und Ziegler. Vom Unterböbingen Pfarrer Geisinger wurde es als „das passendste, sehr günstig gelegene Anwesen“ befunden, „das einen großen hellen Saal enthält, der sehr leicht als Oratorium eingerichtet werden könnte, eine freundliche geräumige Schule im Vorderbau und noch die Einrichtung einer Lehrerwohnung, also alles diese unter einem Dache zuließe“. Als dann das Bistum Rottenburg Zustimmung signalisierte und auch 5500 M aus der Missionskasse und dem Interkalarfonds Gmünd zusicherte, erwarben 1895 schließlich Apotheker Pliksburg und der ebenfalls katholische Amtsnotar Dettling das besagte stillgelegte Fabrikgebäude samt Wohnhaus um den Preis von 8200 M für die Heubacher Katholiken, wobei sie sich die Hypothek für den Kauf durchaus mit den ortsüblichen vier Prozent verzinsen ließen. Nach dem Kauf von 1895 ging alles sehr schnell mit dem Umbau des am Feldweg Nr. 3 nach Bargau (heute Adlerstraße) gelegenen Fabrik- und Wohngebäudes. Auf das zweistöckige Fabrikgebäude wurde ein kleiner hölzerner Glockenturm mit Kreuz aufgesetzt, so dass das Gebäude auch von außen als Gotteshaus wahrnehmbar war. Im Erdgeschoss wurde der Beetsaal (Oratorium) eingerichtet, der um einen angesetzten Chor verlängert wurde. Der Altar darin war das Geschenk einer anderen katholischen Gemeinde. Im Obergeschoss des Fabrikgebäudes wurde ein Schulsaal für 50 Kinder eingebaut, an das sich noch ein Lehrerzimmer im Dachstuhl des Wohnhauses anschloss. In das Erdgeschoss des einstöckigen Fachwerkwohnhauses wurde die Lehrerwohnung gelegt. Während die freiwillige Konfessionsschule für die katholischen Kinder bereits im November 1995 eröffnet worden war, wurde die Einweihung und Eröffnung des Beetsaals (Oratorium) erst am 8. Januar 1896 vollzogen. Der Unterböbinger Pfarrer Geisinger wurde, gegen Entgelt verpflichtet, sonntags alle zwei Wochen (mindestens 30 Mal und an den vier Hauptfesten im Jahr) Gottesdienst abzuhalten. Als Mesner angestellt wurde der zugezogene katholische Zimmermann Anton Rettenmaier. Die Heubacher und Beurener Katholiken verfügten nun also über ein, wenn auch kleines, dennoch eigenes Gotteshaus. Allerdings blieben sie weiterhin in Unterböbingen „eingepfarrt“, waren damit lediglich eine Filialgemeinde der Unterböbinger Pfarrei.     (Stadtarchivar Dr. Michael Hensle beschäftigt sich in der nächsten Folge „100 Jahre Stadtpfarrei Heubach“, mit dem Abriss des Oratoriums, dem Bau der Kirche St. Bernhard und der Ernennung der Heubacher Filialkirchengemeinde Unterböbingen zur Stadtpfarrei Heubach)  

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Mitte September fand im Bayerischen Nationalmuseum in München die internationale Tagung „Structuring Fashion“ statt, auf der 200 Experten aus Europa und Übersee über die Entwicklung körperformender Kleidungsstücke diskutierten. Kerstin Hopfensitz präsentierte auf der Münchner Konferenz in Ihrem Vortrag „Form Heubach to the World: A Centre of German Corset Production“ (Von Heubach in die Welt – ein Zentrum der Deutschen Korsettproduktion) die Besonderheiten der Heubacher Miederwarenproduktion und deren frühe internationale Ausrichtung.   Zum Tagungsprogramm gehörte auch eine Exkursion ins Miedermuseum Heubach, die auf sehr großes Interesse stieß. Vor allem Teilnehmer aus Australien, Kanada, den USA und England nutzten die Gelegenheit zum Besuch des Miedermuseums mit seiner einzigartigen Sammlung. Zum Teilnehmerkreis gehörten Museumsfachleute, darunter die Direktorin des New Yorker Modemuseums und die Mode-Kuratorin des Royal Ontario Museums aus Kanada, sowie Universitätswissenschaftler aus verschiedenen Ländern. Auch Kostümbildner, die Kinofilme ausstatten oder für Theater in New York und in London arbeiten, waren unter den Teilnehmern.   Die Exkursionsgruppe erlebte einen interessanten, informativen und abwechslungsreichen Tag in Heubach. Nahezu 70 Personen machten sich von München nach Heubach auf den Weg. In drei Gruppen eingeteilt führten Kerstin Hopfensitz im Miedermuseum und im Anna-Vetter-Haus sowie Gabriele Leib im Schloss die Gruppen. Als besondere Zugabe wurde die Museumssammlung noch um einige ausgewählte Stücke aus dem Produktarchiv der Firma Triumph International ergänzt.   Die Teilnehmer waren begeistert von der Konzeption und den Exponaten des Miedermuseums, dem sie eine sehr hohe Qualität bescheinigten. Die facettenreiche Präsentation bot auch den Fachleuten viele neue und überraschende Erkenntnisse. Ein besonderer Programmpunkt war auch die Schlossführung mit Gabriele Leib, die als Schlossherrin Frau Barbara die Schlossgeschichte in besonderer Weise zum Leben erweckte.   Auch für das leibliche Wohl der Gäste war mit schwäbischen Spezialitäten bestens gesorgt, und so blieben fast keine Wünsche offen.  

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Bereits zum dritten Mal wird es einen ehrenamtlich geführten Sprachkurs in Heubach geben. Beginn ist am 27. September 2018, jeweils donnerstags von 14.15 bis 15.30 Uhr.  Die beiden voran gegangenen Kurse waren gut besucht und erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Teilnehmer stammen aus vielen verschiedenen Ländern und wohnen jetzt in Heubach. Viele von ihnen sind unsicher bei den alltäglichen Dingen, da sie Probleme mit der Sprache haben. Hier setzt der Heubacher Sprachkurs an. Im Kurs wird ein Grundwortschatz ohne Prüfung vermittelt. Ziel ist es, das sich die Teilnehmer zum Beispiel beim Einkaufen oder beim Arztbesuch verständlich machen können, oder aber auch die Angst verlieren, sich mit anderen Menschen in der deutschen Sprache auszutauschen. Die Leitung für den neuen Sprachkurs haben die beiden Lehrerinnen Annette Frey und Yeliz Ayvaz-Brütting übernommen. Gesucht werden jetzt ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die die beiden Lehrerinnen unterstützen. Die Helfer werden voraussichtlich alle 3-4 Wochen einmal zum Unterricht eingeteilt – je nachdem, wie viele Helfer zur Verfügung stehen. Es ist keine pädagogische Ausbildung notwendig. Es wird herzlich zu einer Informationsveranstaltung eingeladen für Donnerstag, 20. September 2018, um 17.00 Uhr ins Rathaus in Heubach. Über eine rege Teilnahme der Bevölkerung würde sich die Stadtverwaltung sehr freuen. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei Frau Helmle im Familienbüro, Telefon 07173/18145.

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Angeregt durch den „Runden Tisch Pflege“ fand im September 2016 die erste Pflegeberatung im Heubacher Rathaus statt. Grundlage hierfür war die gemeinsame Pflegevereinbarung, die im Juli 2016 unterzeichnet wurde. An der Beratungsstelle beteiligten sich seither das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Pflegewohnhäuser, die Sozialstation Rosenstein, die Johanniter-Unfallhilfe und das Demenzzentrum Villa Rosenstein. Neu dabei ist nun auch die Stiftung Haus Lindenhof.  Nach nunmehr zwei Jahren Pflegeberatung waren alle Beteiligten einstimmig der Meinung, dass weiterhin die Notwendigkeit besteht, eine Pflegeberatung in Heubach anzubieten. Beraten wird zu allen Fragen im Vor- und Umfeld einer Pflegesituation. Die Fachkräfte der verschiedenen Einrichtungen übernehmen die Beratung im Wechsel und beraten nicht einrichtungsbezogen, sondern neutral. Dies kann in Form eines persönlichen Gesprächs oder auch per Telefon erfolgen. „Das neue Pflegegesetz und die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten im Bereich der Pflege machen eine Beratungsstelle für Betroffene und Angehörige notwendig“, so Bürgermeister Brütting. Die Beratung findet an jedem ersten Mittwoch im Monat von 14.00 bis 18.00 Uhr im Heubacher Rathaus statt. Termine können vorab bei Frau Helmle unter Telefon 07173/18145 oder per Email über Pflegeberatung@Heubach.de vereinbart werden. Der nächste Beratungstermin findet am Mittwoch, 5. September 2018 statt. Terminwünsche werden ab sofort entgegen genommen.

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